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Die Schauspielerin und Sängerin Gisela May, geboren am 31. Mai 1924 in Wetzlar, ist am 2. Dezember 2016 in Berlin im Alter von 92 Jahren gestorben. Sie war seit deren Gründung Präsidiumsmitglied der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft und seit 1972 Mitglied der Akademie der Künste, deren Präsidentin Jeanine Meerapfel heute einen Nachruf veröffentlichen ließ. Eine umfangreiche Würdigung des Lebens und Schaffens der großen Schauspielerin und Sängerin verfasste Dirk Fuhrig für den Deutschlandfunk. ...mehr

News

CD Hanns Eisler Lieder Vol. 1 erschienen

Am 3. April ist bei Dabringhaus und Grimm die erste von vier CDs erschienen, die der Sänger Holger Falk und der Pianist Steffen Schleiermacher in Kooperation mit dem Deutschlandfunk produziert haben. Cofinanziert wird das Projekt von der Hanns und Steffy Eisler Stiftung. Ändere die Welt, sie braucht es - Hanns Eisler hat sich dieser Aufforderung nicht entzogen. Zwischen Weltwirtschaftskrise und Drittem Reich versuchte der überzeugte Kommunist, mit den Mitteln seiner Musik Einfluss zu nehmen. Die CD enthält Stücke aus der Zeit zwischen 1929 und 1937, zu denen fast ausschließlich Bertolt Brecht die Texte lieferte; eine längst fällige Rehabilitation des lange Zeit vor allem als DDR-Staatskünstler wahrgenommenen Komponisten.

EislerTag 2017 in Potsdam

Der EislerTag 2017 findet am 20. Mai 2017 in Potsdam statt. Die IHEG lädt alle Mitglieder und Interessent/-innen herzlich ein. Neben der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins stehen ein Besuch im Museum Barberini und zum Abend eine Filmvorführung in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam an. Den Einführungsvortrag zu dem Antikriegsfilm Niemandsland (Regie Victor Trivas) hält Dr. Tobias Faßhauer. Die Konzeption für den EislerTag 2017 obliegt Dr. Peter Schweinhardt.

Neue CD mit Eislers Filmmusik erschienen

Beim österreichischen Label Capriccio Digital ist in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur eine bemerkenswerte CD mit sehr wenig gehörter Eisler-Filmmusik erschienen. Eingespielt wurden die Titel vom Rundfunk-Sinfonierchester Berlin unter der Leitung von Johannes Kalitzke. Zu entdecken ist die Filmmusik zu Hangmen Also Die, zu The 400 Million und The Grapes for Wrath. Ebenfalls zu hören sind die Kleine Sinfonie und die Hörfleißübung.